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Taunus Zeitung vom 1.8.2003

Kicken wie Ballack und Klose auf dem EFC-Sportgelände
Von Sabine Henrichs

Kronberg. Alexander hat den Ball erkämpft und dribbelt los. Bereits kurz hinter der Mittellinie zieht er ab und verfehlt nur knapp das Tor. "Klasse, das hat er sich vor drei Tagen noch nicht getraut", freute sich Thorsten Wittkamp. Erfolgserlebnisse wie diese waren in den vergangenen zwei Wochen auf dem Sportgelände des EFC Kronberg keine Seltenheit. Dort konnten fußballbegeisterte Jungs aus dem gesamten Umkreis an einem einwöchigen Intensiv-Training der Rhein-Main-Fußballschule teilnehmen.

Ein besonderes Schmankerl erwartete die Sechs- bis Achtjährigen in dieser Woche, denn neben Thorsten Wittkamp, dem Leiter der Fußballschule, wurden sie auch von Nina Kirchhain und Melanie Soyah trainiert, zwei Bundesligaspielerinnen des FSV Frankfurt.

Der Umgang mit dem Ball stand an den fünf Trainingstagen von jeweils 9 bis 15 Uhr im Mittelpunkt. Dabei wurde besonderer Wert auf das Grundlagentraining gelegt. "Techniken wie Ballannahme, Koordination und korrektes Schießen ist besonders wichtig, den Fußballern von klein auf richtig beizubringen", betonte Wittkamp. Nach einer Obstpause und einem ausgewogenen Mittagessen, das von einer Gaststätte aus Oberursel gesponsert wurde, galt es, beim abschließenden Spiel mit den Trainern, das Gelernte umzusetzen. "Man sieht schon den Unterschied, wer auch außerhalb des normalen Vereinstrainings regelmäßig kickt", so der Leiter der Fußballschule.

Es war stets ein beinhartes Training, von dem die Kinder meist fix und fertig, aber unheimlich glücklich nach Hause gingen. Vor allem durch die kleine Gruppe wirkte sich das Training umso effektiver auf die zehn Jungen aus. Am meisten Spaß machte den Kindern jedoch das Üben von Finten, obwohl es etwas dauerte, bis sie den Ablauf des Übersteigers drauf hatten. Von Tipps und Tricks, die ihnen Nina Kirchhain und Melanie Soyah beibrachten, waren Victor und Moritz begeistert. "Vorher konnte ich Einwürfe noch nicht so gut, aber hier habe ich unheimlich viel gelernt", meinte der fünfjährige Victor.

Für den heutigen Abschlusstag lädt die Rhein-Main- Fußballschule alle fußballbegeisterten Jungs im Alter von sechs bis acht Jahren von 12.30 Uhr an zu einem kostenlosen Schnuppertraining ein. Bei einem anschließenden gemeinsamen Spiel gilt es, die Eltern an die Wand zu spielen.

Auch in den kommenden zwei Wochen möchte Wittkamp sein Intensivtraining für kleine Fußballer auf dem Gelände des EFC Kronberg anbieten. Interessierte können sich unter Telefon 0171-212 95 23 anmelden.

 

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Printausgabe vom 05.08.2005 - TAUNUS ZEITUNG -
Kleine Kicker lernen die ganze Spiel-Palette
Von Gerrit Stolte

Weißkirchen. Kevin weiß genau, was er lernen will. «Richtig foul spielen», sagt der Zehnjährige vom JFC Wehrheim und lacht. Tipps zu diesem Thema gibt\'s freilich auf dem Sportplatz in Weißkirchen nicht. Schließlich sollen dort beim Sommercamp der Rhein-Main Fußballschule richtige Fußballer ausgebildet werden.

Kevin nimmt mit 15 anderen Kindern an der TZ-Ferientippaktion in Zusammenarbeit mit der Fußballschule teil. Passen, stoppen, an- und mitnehmen, köpfen und schießen - all das steht am Donnerstag auf dem Programm. Unter der Leitung von Thorsten Wittkamp und anderen Trainern sollen 15 kleine Kicker die ganze Palette des Spiels lernen.
Außer Kevin sind Christoffer (9), Adrien (12) und Braulio (10) dabei. Sie alle gehören Wehrheimer Vereinen an. Braulio macht bei den Leichtathleten mit. «Ich trete aber bald den Fußballern bei», verspricht der Junge.

Bei der Fußballschule beginnen die Vier in einer zehnköpfigen Gruppe unter Leitung von Steffen Rochau (1. FC Young Boys Oberursel) zunächst mit den Grundlagen. Jeweils zwei Kinder stellen sich gegenüber. Dann gibt Rochau die Übung vor: «Einer wirft den Ball dem anderen zu, der muss ihn mit der Brust stoppen, mit dem Oberschenkel einmal in der Luft halten und dann zurückschießen.» Auf Anhieb klappt es bei den Jungen noch nicht. «Ich kann das nicht», stöhnt Kevin. «Dann lernst du es jetzt», gibt Steffen lachend zurück.

Gelacht wird viel bei den Ballspielen. Wittkamp schaut zufrieden in die Runde. Mit seiner Fußballschule ist er schon seit Montag auf dem Platz und trainiert 30 Kinder täglich von 9 bis 15 Uhr. «Wir machen das seit vergangenem Jahr in Kronberg und in Oberursel», erzählt der letztjährige Co-Trainer des FSV Frankfurt. «Ohne die Kooperation der Stadt hätten wir das hier nicht machen können», bedankt er sich bei den Mitarbeitern des Oberurseler Betriebshofs.

Wittkamp freut sich über den Zulauf, den der Jugendfußball in den letzten Jahren erfahren hat. «Ich kann mich an Zeiten erinnern, da haben manche Vereine keine F-Jugend aufbieten können», sagt er. «Mittlerweile hat fast jeder Verein komplette Jugendmannschaften.» Viel Arbeit also für den Jugendtrainer, der außer der Jugendarbeit beim FSV Frankfurt auch Jugendmannschaften der Young Boys und des EFC Kronberg trainiert.

In der Fußballschule kann Wittkamp die Übungen aus dem regulären Training vertiefen. Schließlich sind fast alle Teilnehmer auch Mitglied in einem Fußballverein. Beim Zweikampfverhalten und Torschusstraining geht die Post ab, auch das genaue Passspiel nach dem richtigen Stoppen des Balles wird fleißig geübt.

Danach wird es ernst: Drei Spiele finden auf dem großen Rasenfeld statt, doch warten muss keines der Kinder, schließlich haben die Lehrer drei kleine Spielfelder eingerichtet. Auch Kevin, Christoffer, Adrien und Braulio rennen dem Ball hinterher, allerdings in anderen Rollen. Sie eifern ihren Vorbildern nach und fühlen sich wie Kevin Kuranyi, Michael Ballack, Adriano und Andrej Schewtschenko. Zum Schluss bekommen alle Teilnehmer der TZ-Ferientippaktion noch einen kleinen Fußball geschenkt.

 

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Taunus Zeitung v. 16.Januar 2006
Weltmeisterschaft der Grundschulen

Bad Homburg. Nur noch 144 Tage, dann erfolgt in der Münchener Allianz-Arena der Anpfiff zu den Fußball-Weltmeisterschaften. Kaum ein Ereignis dieses Jahr elektrisiert die Menschen in Deutschland so sehr wie die WM. Geht es nach den Organisatoren, soll das ganze Land dem Fußball-Fieber gepackt werden. Und um die Temperatur noch zu steigern, sollen in möglichst vielen Städten schon vor der WM Aktionen gestartet werden, die die Vorfreude in die Höhe treiben. Diesen Ball hat Thorsten Wittkamp von der Rhein-Main-Fußballschule aufgenommen. Er will, mit Unterstüt zung des Sportamtes der Stadt, eine Weltmeisterschaft der Grundschulen veranstalten.

Doch Wittkamp geht es dabei um mehr als ein reines Sport-Ereignis. So sollen neben den nackten Ergebnissen auch die Gestaltung der Trikots, die Unterstützung von Fangruppen und die Fairness eine gewichtige Rolle spielen. "Die Welt zu Gast im Taunus - so lautet das Motto für ein Fußballturnier der Grundschulen im Hochtaunuskreis", erklärt der Chef der Fußballschule. Ein Hintergedanke ist auch, den Schülern die Sitten und Gepflogenheiten anderer Länder etwas nä her zu bringen. Jede Schule soll deshalb ein Land zugelost bekommen, für das man dann bei der Grundschul-WM antritt. "Dann wäre es doch toll, wenn man mal zwei Unterrichtsstunden in verschiedenen Fächern - zum Beispiel Erdkunde oder Musik - einbauen könnte, in denen man sich mit dem jeweiligen Land auseinander setzt", erklärt Wittkamp weiter. So könnten die Lehrer sicher auch viele Schüler aus der Reserve locken und mit ein bisschen Eigeninitiative einen begeisternden Unterricht gestalten. 50 Grundschulen hat Wittkamp bereits angeschrieben.

Am 10. und 11. Juni soll das Turnier am Sportzentrum Nord-West stattfinden. In kleinen Gruppen werden zuerst die Gruppensieger ermittelt, anschließend sollen - wie auch bei den großen Kickern - im K.o.-System die Halbfinalisten ermittelt . Die Endrunde soll dann am Abschlusstag mit allen teilnehmenden Grundschulen abschließend gefeiert werden. Ein Mädchen im Team ist übrigens Pflicht.

Zur Ermittlung des Weltmeisters werden aber auch die selbst gestalteten Trikots und die Herstellung von Fahnen und Geräuschinstrumenten hinzugezogen werden. Außerdem sollen die Lehrer in einem speziellen "Pauker-Spiel" noch für Sonderpunkte sorgen können. Zudem wird noch ein Cheerleader-Wettbewerb veranstaltet. Ähnlich dem Turnierverlauf sollen die 10 bis 16 Teilnehmer starken Gruppen gegeneinander antreten.

Anmeldungen nimmt Wittkamp bis spätestens 31. März entgegen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.Rhein-Main-Fussballschule.de. Die Anmeldebögen lassen sich von der Homepage runterladen. Ein Startgeld oder ähnliche Kosten fallen für die Schulen nicht an. (col)


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DJK Bad Homburg - Vereinszeitung - Januar 2007 - Text v. Jürgen Faulhaber
Was ist denn hier los?

Diese Frage hat sich so mancher Kirdorfer gestellt, als er Samstag, den 10.06.2006 am Sportplatz Wiesenborn vorbei kam. Die Frage ist einfach beantwortet. An diesem Tag war „Die Welt zu Gast im Taunus". Thorsten Wittkamps Rhein-Main Fußballschule von richtete eine Mini WM aus. Aus dem gesamten Hochtaunuskreis waren Grundschulen mit ihren 4. Klassen angereist, um zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft ihren „Weltmeister" zu ermitteln. Angekündigt waren ca. 1.000 Personen. Doch es wurden deutlich mehr. Das führte natürlich rund um den Wiesenborn und in ganz Kirdorf zu erheblichen Behinderungen. Schuld war wohl das schöne Wetter, dass sich pünktlich zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft einstellte. Auf dem Platz ging es da doch etwas geordneter zu. 17 Mannschaften hatten sich für dieses Turnier gemeldet, darunter mit Ausnahme der Grundschule Dornholzhausen, alle Bad Homburger Grundschulen. Jede Mannschaft durfte aus einem Lostopf ein Teilnehmerland der Fußballweltmeisterschaft ziehen. Zu dem musste sich diese Klasse dann mit dem jeweiligen Land im Unterricht beschäftigen. So kam es, dass fast jeder Besucher dieser Mini WM, ein selbst hergestelltes Kostüm bzw. eine selbsthergestellte Fahne trug. Leider hat keine Schule Deutschland gezogen, so dass man im gegensatz zur großen Weltmeisterschaft nur wenige Deutsche Fahnen sah. Teilgenommen haben die Ketteler-Francke-Schule als Frankreich, die Landgraf-Ludwig-Schule als Kroatien, die Hölderlinschule als Elfenbeinküste, die Friedrich-Ebert-Schule alsEcuador, die Paul-Maar-Schule als Tschechische Republik, die Grundschule Weißkirchen als Costa Rica, die Grundschule Schöne Aussicht aus Oberhöchstadt als Trinidad-Tobago, die Grundschule Falkenstein als Brasilien (das war ausnahmsweise gesetzt), die Grundschule Köppern als Saudi-Arabien, die Viktoria Grundschule aus Kronberg als Togo, die Grundschule Schlossborn als Schweiz, die Grundschule „Am Kastanienhain" aus Königstein als Australien, die Grundschule Rod an der Weil als Serbien-Montenegro, die Buchfinkenschule aus Usingen-Eschbach als USA, die Kronthal-Grundschule aus Kronberg als Portugal, die Pestalozzi-Grundschule aus Kelkheim als Argentinien, sowie aus Oberursel die Frankfurt International School als Spanien. Aber nicht nur fußballerisches Können war gefragt. Jede Schule konnte ein Team für einen Cheerleaderwettbewerb stellen. Am Ende war es dann das Team Saudi-Arabien (Grundschule Köppern) das sich gegen das brasilianische Team (Grundschule Falkenstein) durchsetzte. Beim Cheerleaderwettbewerb war es die Schweizer (Grundschule Schloßborn) die am Ende die Nase vorn hatte. Von dem großen Ansturm überrascht wurde auch die DJK als Verantwortliche für die Bewirtung. Den ganzen Tag über kam es besonders bei den Pommes zu langen Wartezeiten. Manch einer musste eine dreiviertel Stunde (= 45 Minuten) auf seine Pommes warten. Die Spieler der ersten Mannschaft haben hier bewiesen, dass sie nicht nur auf dem Spielfeld über eine gute Kondition verfügen. Unbestätigten Gerüchten zufolge, kann allerdings ein Spieler seit diesem Samstag keine Pommes mehr sehen. Im Vereinshaus waren bereits mittags sämtliche Kuchenvorräte verspeist. Dank des uneigennützigen Einsatzes von Rita Hartmann und Rosi Voigt sowie der tatkräftigen Unterstützung von Monika Omland, konnte hier für Nachschub gesorgt werden. Auch der Eistoni, der nachmittags mit seinem Verkaufsbus an den Wiesenborn kam, hat so etwas noch nicht erlebt. Bis auf einzelne Eissorten war er restlos ausverkauft. Die Eishungrigen mussten sich auch hier in Geduld üben. Zum Abschluss spendierte er den Mitgliedern der beiden siegreichen Mannschaften ein kleines Eis. Zum Schluss möchte ich mich bei den Spielern der 1. Mannschaft und einem Teil der 2. Mannschaft sowie dem Trainer Stephan Häuser und Michael „Larry" Schlosser bedanken, dass sie sich trotz Spielpause für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben. Mein Dank gilt auch allen jenen, die sich im Vorfeld und kurzfristig zur Hilfe bereit erklärt hatten. Bei allen Unannehmlichkeiten die an diesem Tag auftraten, hat sich doch hier wieder gezeigt, dass außer einer gut harmonierenden Mannschaft auch ein gutes Umfeld für ein erfolgreiches Auftreten der DJK sorgen kann. Und wer weis, vielleicht ist so etwas anlässlich der Europameisterschaft 2008 in ähnlicher Form möglich.